Neu in ReNotify 1.7: Benachrichtigungsverlauf als Widget und nach Apps gruppiert
ReNotify 1.7 ordnet den Verlauf nach Apps, bringt den Benachrichtigungsverlauf als Widget mit Erneut senden und filtert, was in der Statusleiste bleibt.
Dieses Update begann mit einer E-Mail. Ein Nutzer schrieb uns drei Dinge, die ihm fehlten, und erklärte genau, wie er Benachrichtigungen im Alltag nutzt. Alle drei stecken jetzt in der App: ein nach Apps gruppierter Verlauf, der Benachrichtigungsverlauf als Widget für den Startbildschirm und ein Filter für die Statusleiste. Falls du dich je gefragt hast, ob es sich lohnt, einem kleinen Entwickler zu schreiben: So sieht es aus, wenn es sich lohnt.
Der Verlauf beginnt bei deinen Apps
Bisher war der Verlauf eine lange chronologische Liste. An einem ruhigen Tag reicht das. Nach einem vollen Tag ist es nutzlos, wenn vierhundert Einträge aus einem Dutzend Apps zwischen dir und der gesuchten Nachricht stehen.
Jetzt öffnet sich der Verlauf als Liste deiner Apps. Jede Zeile zeigt das App-Icon, den Namen, den Zeitpunkt der letzten Benachrichtigung und einen Zähler mit der Zahl der gespeicherten Einträge. Tippst du eine App an, siehst du nur ihre Benachrichtigungen. Mit Zurück landest du wieder in der Übersicht.
Die Suche ist unverändert und bleibt bewusst global: Du tippst etwas ein, und ReNotify sucht in allen Apps, Titeln und Nachrichten gleichzeitig. Die Gruppierung ist zum Stöbern da, die Suche zum Finden.
Ein Widget für deinen Startbildschirm
Der zweite Wunsch, und der, der uns am besten gefallen hat: deine neuesten Benachrichtigungen im Blick, ohne irgendetwas zu öffnen.
Das Widget listet deine jüngsten Einträge im selben Design wie die App, hell und dunkel. Und es kann das Eine, das ReNotify ausmacht: Tippe einen Eintrag an, und er landet direkt wieder in deiner Statusleiste. Ein Tippen auf die Kopfzeile öffnet die App. Die Größe stellst du so ein, wie es auf deinem Startbildschirm passt.
Das Widget ist kostenlos. Pro brauchst du dafür nicht.
Nur die Apps in der Statusleiste, die du auswählst
Der dritte Wunsch war der interessanteste, weil er das Gegenteil von dem ist, was ReNotify sonst tut. Statt Benachrichtigungen zurückzuholen, hält die App sie fern.
Der App-Filter hinter dem Trichter-Symbol in der oberen Leiste hat jetzt zwei Modi. Aufzeichnen ist der Filter, den du schon kennst: Apps, die du ausschaltest, werden nie in deinen Verlauf geschrieben. Diese Datenschutz-Einstellung bleibt kostenlos. Statusleiste ist neu: Schaltest du den Modus ein, dürfen nur die von dir gewählten Apps ihre Benachrichtigungen in der Statusleiste behalten. Alles andere wird im Moment des Eintreffens herausgenommen und stattdessen in deinem Verlauf archiviert, als blockiert markiert, damit nichts verloren geht. Du liest es trotzdem, nur später und zu deinen Bedingungen.
Zwei Dinge solltest du wissen, bevor du ihn einschaltest. Der Filter beginnt mit einer leeren Liste. Wer ihn aktiviert, ohne eine App auszuwählen, leert also seine gesamte Statusleiste, und die App sagt dir das im Filter auch. Und manche Benachrichtigungen werden nie angetastet, egal wie du den Filter einstellst: Anrufe, Wecker, Kalendererinnerungen, Navigation, Medienplayer und Benachrichtigungen laufender Dienste. Werden sie entfernt, kann das die App aus dem Tritt bringen, zu der sie gehören. Das haben wir von einem Betatester gelernt, dessen Musikplayer mitten im Lied verstummte.
Der Statusleisten-Filter gehört zu Pro, wie die Regeln. Die 7-tägige Testphase schaltet ihn zusammen mit allem anderen frei.
Außerdem neu seit dem letzten Update
Version 1.6 ist zusammen mit dieser erschienen, es warten also noch ein paar Dinge mehr auf dich:
- Zustellung pro Benachrichtigung. Vier Schalter hinter einem kleinen Zahnrad: Push-up, also ein Banner oben auf dem Bildschirm, Ton, Vibration und Blitzlicht. Keine globale Einstellung mehr, sondern eine Entscheidung für jede Benachrichtigung und jede Regel.
- Regeln haben einen übersichtlicheren Editor bekommen. Anrufe, Wecker, Kalendererinnerungen, Navigation, Medienplayer und laufende Dienste rühren sie nie an.
- Der Auswahlmodus funktioniert jetzt auch in den Tabs „Geplant“ und „Regeln“, und das Symbol für „Erneut senden“ im Verlauf ist endlich ein unverwechselbarer Wiederholen-Pfeil.
Eine ehrliche Anmerkung zum erneuten Senden
Das Ziel, das sich beim Tippen auf eine Benachrichtigung öffnet, ist ein PendingIntent. Android verwirft ihn, sobald die ursprüngliche App ihn zurückzieht oder dein Handy neu startet. Keine App kann ihn dauerhaft abspeichern. Deshalb öffnen gespeicherte Links in Benachrichtigungs-Loggern irgendwann nicht mehr den richtigen Bildschirm.
ReNotify hält das ursprüngliche Ziel neuerer Benachrichtigungen etwa sechs Stunden lang im Arbeitsspeicher, längstens bis zum nächsten Neustart. Das blaue Blitz-Symbol im Verlauf zeigt, welche Einträge es noch haben. Innerhalb dieses Fensters führt dich eine erneut gesendete Benachrichtigung genau dorthin, wohin auch das Original geführt hat. Danach kommt die Benachrichtigung weiterhin mit vollem Text zurück, ein Tippen öffnet dann aber nur noch die ursprüngliche App und nicht mehr den konkreten Inhalt. Das schreiben wir lieber hier auf, als dass du es selbst herausfinden musst.
So bekommst du das Update
ReNotify 1.7 ist bei Google Play erschienen. Wenn du die App schon hast, kommt das Update von allein. Der Verlauf behält alles, was er bisher aufgezeichnet hat.
Und das Angebot steht: Wenn dir für deine Art, das Handy zu nutzen, etwas fehlt, schreib uns an dev@fluxera.us. Genau so ist dieses Update entstanden.